Gefahrenkarten Nordrhein-Westfalen
So findest du heraus, ob dein Haus in Nordrhein-Westfalen bei Fluss-Hochwasser oder Starkregen nass werden kann. Alle Karten sind amtlich und kostenlos; keine lässt sich per Link direkt auf eine Adresse öffnen, deshalb steht hier, wo du suchst.
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Fluss-Hochwasser
Hochwasserkarten.NRW
Die Hochwassergefahrenkarten nach der EU-Hochwasserrichtlinie zeigen drei Szenarien: häufiges Hochwasser (je nach Land etwa alle 5 bis 50 Jahre, meist alle 10 bis 20 Jahre), ein mittleres, das statistisch einmal in 100 Jahren auftritt (HQ100), und ein extremes. Such deine Adresse, schalte die Überflutungsflächen ein und schau, bei welchem Szenario dein Grundstück blau wird. Liegt es nur in der Extremfläche, ist die Gefahr gering, aber nicht null.
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Starkregen
Hinweiskarte Starkregengefahren NRW (flussgebiete.nrw)
Starkregen kann überall Schaden anrichten, auch weit weg vom nächsten Fluss. Die Karten zeigen, wie tief das Wasser bei einem seltenen und einem extremen Regen an jeder Stelle stehen würde und wohin es fließt. Wichtig sind Senken, Fließwege direkt am Haus und alles, was bis an Kellerfenster, Lichtschächte oder Türschwellen reicht.
Die bundesweite Hinweiskarte Starkregengefahren liegt für das Land vor.
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Bundesweit, mit Adresssuche
Naturgefahrenportal (Deutscher Wetterdienst)
Bundesweite Karte mit Adresssuche. Zeigt unter anderem die Hinweiskarte Starkregengefahren und Hochwassergefahren. Oben ein Gefahrensymbol wählen, dann die Adresse ins Suchfeld tippen.
Hochwasser-Check der Versicherer (GDV): Adresse eingeben, das Ergebnis zeigt die Gefährdung durch Fluss-Hochwasser und Starkregen im Vergleich zu anderen Orten. Die ZÜRS-Klasse deines Versicherers zeigt er ausdrücklich nicht.
Viele Städte in NRW haben zusätzlich eigene Starkregengefahrenkarten, oft beim Stadtentwässerungsbetrieb.
Und dann?
Trag in den Gefahren-Check ein, was du abgelesen hast. Karl macht daraus eine Liste, was dein Haus am meisten schützt: Rückstausicherung, Schutz für Lichtschächte und Türen, Wassermelder, Pumpe, Versicherung.
Für eine genaue Bewertung vor Ort gibt es den Hochwasserpass von geschulten Sachkundigen.
Rückstau in Nordrhein-Westfalen
- AachenRückstauebene: Straßenoberkante an der Einmündungsstelle des Hausanschlusses in die öffentliche Abwasseranlage
- BielefeldRückstauebene: Oberkante des niedrigsten Kanalschachts oberhalb des betreffenden Hausanschlusses
- BochumRückstauebene: in der Regel Straßenoberkante + 15 cm am Anschlusspunkt der Grundstücksanschlussleitung
- BonnRückstauebene: Oberkante von Gelände bzw. Straße über dem Anschlusspunkt (laut städtischer Seite)
- DortmundRückstauebene: in der Regel Straßenoberkante am Anschlusspunkt
- DuisburgRückstauebene: Straßenoberkante am Anschlusspunkt + 20 cm
- EssenRückstauebene: in der Regel Straßenoberkante vor dem Grundstück (laut Flyer)
- KölnRückstauebene: Straßenhöhe = höchster Punkt der öffentlichen Verkehrsfläche (vor dem Grundstück)
- KrefeldRückstauebene: 5 cm über der Schachtdeckelhöhe (höherer der direkt angeschlossenen Schachtdeckel); Einzelfallfestlegung möglich
- MönchengladbachRückstauebene: Straßenhöhe am Anschlusspunkt (Bezug laut Broschüre)
- MünsterRückstauebene: in der Regel Höhe der Straßenoberkante an der Einleitungsstelle (laut städtischer Seite)
- OberhausenRückstauebene: Straßenoberkante an der Anschlussstelle der Grundstücksanschlussleitung
- WuppertalRückstauebene: Straßen- oder Geländeoberkante über der Anschlussstelle des Anschlusskanals
Förderung in Nordrhein-Westfalen
- Stadt Dortmund (Stadtentwässerung)Zuschuss bis 1.000 € je Objekt (Material und Einbau durch Fachbetrieb; bei Eigenleistung nur Material und Lieferung)
- Stadt Ahaus (Stabsstelle Klimaschutz), Klimafonds 202650 %, max. 1.000 €
- Stadt Kreuztal (Dezernat II)Druckdichte Türen/Fenster 30 % bis 800 €; Zisterne mit Retention 50 % bis 1.000 €; mobile Schutzsysteme, Mulden, Entsiegelung, Aufkantungen je 50 % bis 500 €
Links geprüft am 7. November 2026.